Vom Fortschreiben und Umschreiben der Begriffe

Kommentar zu Christian Geulen

Anmerkungen

Die Welt hat sich im 20. Jahrhundert gründlicher und vor allem anders verändert, als es den Erfahrungen und wissenschaftlichen Deutungsmustern vor 50, teils noch vor 30 Jahren vorstellbar schien. Die „Geschichtlichen Grundbegriffe“ sollten die Heraufkunft der Gegenwart erklären, sie sollten die Gegenwart in ihrer politisch-sozialen Leitsemantik entschlüsseln. Diese Brücke in die unmittelbare Gegenwart, von der die Generation der Herausgeber des Lexikons ausgehen konnte, bleibt inzwischen in der Luft hängen. Wer versucht, Reinhart Kosellecks Begriffsgeschichte und die „Grundbegriffe“ Studierenden in den ersten Semestern zu erklären, der weiß, wovon die Rede ist: Die moderne Welt, in die das Lexikon hineinführen wollte, ist weit entfernte Vorgeschichte.

Diese vorwissenschaftliche Irritation ist durchaus ernstzunehmen, und man kann sie zum Ausgangspunkt eines Projektes machen: die „Geschichtlichen Grundbegriffe“ für das 20. Jahrhundert und aus der Perspektive des beginnenden 21. Jahrhunderts fortzuschreiben und dabei neu zu erfinden. Nichts weniger schlägt Christian Geulen vor. Und es lohnt sich ungemein, seine Überlegungen zu diskutieren, auch wenn man ihnen nicht in jeder Hinsicht folgen mag. Greift er nicht ein bisschen zu hoch mit seinem Anspruch auf eine neue „Sattelzeit“? Was macht die Erfahrungen und Leitsemantiken des 20. Jahrhunderts aus – verhalten sie sich, wie Geulen behauptet, auf neue, auf inverse Weise zu den Mustern der klassischen Moderne? Oder geht Geulen noch gar nicht weit genug – müssten wir uns von dem übermächtigen Vorbild nicht deutlicher trennen, als er es bisher zu tun wagt? Schließlich: Wie kann ein solches Projekt realisiert werden? Zu diesen Fragen biete ich einige knappe Überlegungen an, die selber eher Fragen als Antworten sind.

Hat sich die begriffs- und erfahrungsgeschichtlich gestützte Interpretation der Neuzeit, wie sie Koselleck entwickelt und als spiritus rector in den „Geschichtlichen Grundbegriffen“ ausbuchstabiert hat, tatsächlich schon überholt? Muss die Geschichte der Moderne nicht nur „fortgeschrieben“, sondern auch „umgeschrieben“ werden? Es läge nahe, an die von Geulen skizzierte Aufgabe das von Koselleck in seinem Schlüsselaufsatz über „Erfahrungswandel und Methodenwechsel“ entwickelte Raster anzulegen.1 Bevor man das tut, gilt es die grundlegende Tatsache in Erinnerung zu rufen, dass sich der Erklärungsanspruch des Lexikons nicht auf die im „heuristischen Vorgriff“ definierte Sattelzeit zwischen 1750 und 1850 beschränken lässt. Dass die empirische Verfolgung des begrifflichen Wandels in sehr vielen Artikeln des Lexikons schon in der Mitte des 19. Jahrhunderts erheblich ausdünnt und oftmals in einen sehr kurzen Epilog mündet, ist bedauerlich. Aber daraus sollte nicht das Missverständnis entspringen, der Erklärungsanspruch Kosellecks und seiner Mitstreiter ende an dieser zeitlichen Schwelle. Natürlich ist der relativ frühe Abbruch kein Zufall, und es lässt sich ebenso leicht wie vielschichtig Ideologiekritik darüber betreiben, warum ein Werner Conze noch in den 1950er-Jahren meinte, die 1830er- und 1840er-Jahre als quasi unmittelbare Vorgeschichte seiner Gegenwart begreifen zu können. Für Koselleck trifft das jedoch weniger zu. Bevor man also eine Begriffsgeschichte des 20. Jahrhunderts in ganz neuen Bahnen entwirft, sollte man die Frage sorgfältiger prüfen, wie weit die ursprünglichen Interpretamente Kosellecks tragen.

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So hat die grundlegende These von der neuzeitlichen „Beschleunigung“ der Geschichte bzw. der geschichtlichen Erfahrung in den letzten Jahrzehnten, trotz der breit diskutierten Zäsur von Fortschrittsskepsis und Utopienverlust, vielfache Bestätigung erhalten. Wenn jetzt vermehrt Mahner auftreten, die an der Richtung dieser Beschleunigung zweifeln oder zu einer „Entschleunigung“ aufrufen, ist das gewiss eine interessante Variante in unserem Umgang mit dieser fundamentalen Erfahrung (wie neu sie ist, sei einmal dahingestellt). Sie hat das Paradigma selber aber nicht außer Kraft gesetzt. Beschleunigung setzt sich also fort – aber sie verbindet sich weniger als um 1800, 1900, oder 1960 mit einem Entwurf von positiven Zukunftshorizonten. An die Stelle der Zukunft ist in vieler Hinsicht die Vergangenheit als Referenzraum getreten – das kann man zunächst einmal mehr betonen als die Ablösung der „Verzeitlichung“ durch die „Verräumlichung“. An die Stelle des Fortschrittsnarrativs sind Narrative des Verfalls, manchmal der Apokalypse getreten; Dystopien an die Stelle von Utopien. Das sprengt die neuzeitliche Dissoziation von Erfahrung und Erwartung vielleicht weniger grundlegend, als Geulen es suggeriert.

Sicher konnten sich die Herausgeber des Lexikons, generationsbedingt, eine Welt jenseits der „industriellen Welt“ nur schwer vorstellen. Aber wiederum geht Kosellecks Denkweise darin nicht auf, sondern zielt auf eine Theorie der Moderne, die weit über das Zeitalter der klassischen westlichen Revolutionen hinausreicht. Daran gilt es zunächst anzuknüpfen. Gewiss, Geulen sieht uns sehr klar auf dem Boden der Moderne, als „weiterhin ‚modern‘“; aus der Transformation in die Moderne sei die Transformation „der“ Moderne geworden. Aber braucht man dafür ein gänzlich neues Koordinatensystem? So fragt man sich bei manchen seiner Beobachtungen, wie neu sie denn tatsächlich sind. Die „Abkopplung der Begriffe von ihrem Entstehungskontext“ – so, dass sie sich aus wortgeschichtlicher Herkunft oder ideengeschichtlicher Tradition lösen und eine Semantik bilden, die ohne ihren neuen Erfahrungskontext nicht verstehbar ist – ist das nicht eine zentrale Einsicht der „Geschichtlichen Grundbegriffe“? Ein Beispiel dafür, und nicht irgendeines, ist die Geschichte des Revolutionsbegriffes zwischen Zyklusvorstellung und der Erfindung des Neuen.2

Was aus heutiger Sicht als ein Nachteil des Lexikons erscheinen mag – dass es sich kaum an die Zeitgeschichte herangetraut hat; dass es so viel von Aufklärung und Französischer Revolution, von Vormärz und frühindustrieller Klassengesellschaft redete und nicht von den Diktaturen des 20. Jahrhunderts, von Rassismus und Völkermord, von zwei Weltkriegen –, das kann man, wie gesagt, inzwischen ideologiekritisch, zeithistorisch und zweifellos auch biographisch entschlüsseln. Aber es bedeutete doch auch den methodischen Vorteil eines Sicherheitsabstandes zum Untersuchungsgegenstand, den sich Geulen nicht gönnen will. Das 20. Jahrhundert ist kaum kalendarisch zu Ende, und zentrale Erfahrungen wie Globalisierung und Internetrevolution, auf die auch explizit Bezug genommen wird, laufen noch auf Hochtouren. Wie will man da überhaupt sicheren Grund gewinnen, um eine neue, zweite Sattelzeit zu belegen? Der „Sattel“ ist ja eine Peripetie, also muss man auch wissen, was danach kommt. Darüber und über die Lokalisierung einer möglichen zweiten Sattelzeit legt sich Geulen nicht genügend Rechenschaft ab. Mal scheint es so, als liege dieser Wendepunkt bei dem Unterdrückten und Wegsublimierten des Koselleck’schen Projekts: in Krieg, Totalitarismus, Gewalterfahrung der ersten Hälfte des europäischen 20. Jahrhunderts. Überwiegend aber werden Prozesse geltend gemacht und Beispiele angedeutet, die eher auf die kulturelle und technologische Dynamisierung der zweiten Jahrhunderthälfte deuten, oder gar seines letzten Drittels, damit der gegenwärtigen Debatte über eine Zäsur in den 1970er-Jahren folgend.3

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Soll es also um die Grundbegriffe des 20. Jahrhunderts gehen – oder vielmehr um ziemlich aktuelle Umbrüche, deren „Sattelfunktion“ wir noch gar nicht ermessen können? Auch in der Argumentation Geulens spricht manches für die folgende Sichtweise: Im 20. Jahrhundert setzte sich zunächst ein „koselleckianisches Muster“ fort, und zwar überwiegend bis in die 1960er-Jahre. Erwartungshorizonte öffneten sich; die Ansprüche auf Demokratie überschlugen sich ebenso, wie sie beispiellos ideologisiert wurden. Warum sollte man ausgerechnet diejenige Zeit, in der die von Koselleck zugrunde gelegten Kategorien ihren historischen Höhepunkt erreichten, aus dieser Betrachtungsweise ausklammern? Denn einerseits wahrte das Lexikon den hundertjährigen Sicherheitsabstand – andererseits sind die vier Prozesskategorien der Demokratisierung und der Verzeitlichung, der Ideologisierbarkeit und der Politisierung ohne den Hintergrund des Kalten Krieges, aber auch der wissenschaftlich-technischen Utopien der 1930er- bis 1960er-Jahre gar nicht zu begreifen: Hier ist, ideologiekritisch gesehen, ihr Ort, nicht in der gelehrten Projektionsfläche des Zeitalters der Französischen Revolution. Seit den 1970er-Jahren sind wir in eine „postkoselleckianische“ Kultur eingetreten, aber diesen Umbruch, dessen Deutung vorerst höchstens skizzenhaft möglich ist, darf man nicht mit der Begriffsgeschichte des 20. Jahrhunderts verwechseln.

In mancher Hinsicht, so scheint es, müssen wir also das Projekt von Brunner, Conze und Koselleck erst besser verstehen lernen, bevor daraus Konsequenzen für ein Fort- und Umschreiben gezogen werden können. Dazu gehört auch, das in dem Lexikon entworfene Bild des 18. und 19. Jahrhunderts nicht zu schnell für ein „Wie-es-eigentlich-gewesen-ist“ zu nehmen, um davon Prozesse und Erfahrungen des 20. Jahrhunderts abzugrenzen. Zwischen Interpretament und Empirie gilt es genauer zu unterscheiden. Gerade weil die „Geschichtlichen Grundbegriffe“ zum Handbuch geworden sind, in dem man scheinbar unumstößliche begriffliche Grundlagen recherchiert, ist an den hochgradig spezifischen und selektiven Blick auf „ihre“ Epoche zu erinnern. Mit anderen Fragestellungen, anderen Kategorien, einem veränderten „heuristischen Vorgriff“ entstünde ein anderes 18. und 19. Jahrhundert. Es fügt sich nicht gut, dass zumal in der deutschen Geschichtswissenschaft die rasante Hinwendung zum 20. Jahrhundert in Forschung und Lehre der letzten 15 Jahre das 19. Jahrhundert beinahe zur terra incognita werden lässt. Aber schon Jürgen Osterhammels monumentale Darstellung zeigt – bei aller erkennbaren Verpflichtung gegenüber Koselleck –, wie alternative Narrative beschaffen sein könnten.4 Löste also wirklich „Verräumlichung“ im 20. Jahrhundert als Basisprozess eine vorauslaufende „Verzeitlichung“ ab – oder war der Raum eine Kategorie, die Brunner und Conze in den 1950er-Jahren lieber hinter sich lassen wollten, anstatt ihr einen möglicherweise verdächtigen Zugriff auf ihren Geschichtsentwurf zu gestatten? Die Leerstelle liegt mithin wohl weniger in der Sache als im Auge des Betrachters. Für andere vermeintliche Kategorien des 20. Jahrhunderts, die Geulen vorschlägt, ließe sich Ähnliches sagen.

Nicht in jeder Hinsicht muss das Rad neu erfunden werden, und es wäre zu ergründen, wo ein „Fortschreiben“ die sinnvollere methodische Perspektive ist – ebenso, wie nach einem „Umschreiben“ der Befunde des Lexikons für die ursprüngliche Sattelzeit zu fragen wäre. Andererseits ist der Bann des Vorbilds allenthalben spürbar; an vielen Stellen steht die Architektur von Geulens Vorschlag in diesem Bann: In ihrer Neuerfindung analogisiert sie, spiegelt sie, wendet sie das Muster von außen nach innen. Manchmal lässt sich Geulen von der Ästhetik solcher Begriffsspiele einfangen: Seine These über die Vertauschung von Erfahrungsraum und Erwartungshorizont in einen „Erwartungsraum“ und „Erfahrungshorizont“ ist ein Beispiel dafür, das in der Sache und bei nüchterner Betrachtung noch nicht recht überzeugt. „Wir leben inmitten vielfältigster Erwartungen – und warten auf Erfahrungen“: Das klingt eher nach einer Reinszenierung des Erfahrungshungers im frühen 20. Jahrhundert als nach einer präzisen Analytik unserer Gegenwart. Dass die Spannung zwischen Erfahrung und Erwartung in den letzten Jahrzehnten – nicht durchweg im 20. Jahrhundert! – ein ganzes Stück weit zusammengeschnurrt ist, lässt sich zweifellos gut begründen. Aber man darf die Koselleck’sche Denkfigur auch nicht so verstehen, als hätten um 1800 die Erwartungen jeden Kontakt zu den Erfahrungen der Zeitgenossen verloren. Im Gegenteil, erst die Erfahrung von Veränderung und Veränderbarkeit entließ die Erwartungen als deren Projektion – am Ende eine maßlos vergrößerte Projektion der Machbarkeit und Glückseligkeit. Spricht nicht, statt der begrifflichen Inversion, mehr für eine komplizierte Gemengelage von Erfahrungen und Erwartungen in der nachklassischen Phase der Moderne? Sollte eine Historische Semantik des 20. Jahrhunderts nicht eher diese zerklüftete Landschaft analysieren, statt allzu schnell eine allzu klare These bestätigen zu wollen?

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Insofern müsste man die künftige Forschung eher dazu auffordern, sich deutlicher aus dem Raster Kosellecks und des Lexikons zu lösen. Das sollte, wenigstens probeweise, auch in der vielleicht fundamentalsten Hinsicht gelten: für die vermeintlich zentrale Stellung der „Begriffe“ einer Begriffsgeschichte oder Historischen Semantik. Geulen hält zunächst, wie es scheint, eher intuitiv an diesem Zugang fest; später liefert er dazu eine theoretische Reflexion nach. Ob eine Historische Semantik des 20. Jahrhunderts (oder müsste man dann eine noch weitere Überschrift wählen?) sich überhaupt am sinnvollsten an bestimmten „Begriffen“ abarbeitet, wäre aber erst noch zu zeigen. Zweifellos lässt sich eine beeindruckende Liste von „Grundbegriffen“ erstellen; Geulen liefert sie mit souveräner Leichtigkeit. Aber müssen semantische Deutungshorizonte immer und zu allen Zeiten als „Begriffe“ konstituiert sein? Auch hier wäre also die alte Begriffsgeschichte zu historisieren, um sich Klarheit zu verschaffen. Das gilt in empirischer Hinsicht: Übernahmen zentrale Begriffe in der Transformationszeit des 18. und 19. Jahrhunderts vielleicht eine kulturelle Funktion, die ihnen weder vorher noch auch nachher automatisch zukam? Und in ideologiekritischer Hinsicht: Was machte die Ausrichtung auf „Begriffe“ für das Heidelberger Herausgeberteam so interessant? Welche Blickrichtungen wurden damit erschlossen und welche zugesperrt?

Es könnte sein, dass die überragende Rolle der Grund- und Leitbegriffe, so sie noch im 20. Jahrhundert galt, eher dort nachzuweisen ist, wo sich das Paradigma Kosellecks fortschreiben lässt – die in der Forschung viel beachtete „Planung“ wäre wohl ein gutes Beispiel dafür. Man kann Geulens Überlegungen so lesen, als laufe die alte Eindeutigkeit der Begriffssemantiken seit den 1970er-Jahren aus. Wie wurden Leitsemantiken seitdem generiert und repräsentiert? Diese Frage lässt sich auf verschiedenen Ebenen beantworten. Man kann zunächst auf „Felder“ oder „Diskurse“ der Bedeutung statt auf monolithische Begriffe verweisen; Geulen minimiert die Differenzen zwischen diesen Gattungen semantischer Rahmung allzu sehr. Grundsätzlicher lässt sich die Wortgebundenheit moderner Semantiken in Frage stellen. Von der massenmedialen Welt ist bei Geulen ja viel die Rede – die Konsequenzen reichen aber über den zu beschreibenden Prozess der Medialisierung ebenso hinaus wie über eine eher quantitativ begriffene Vermehrung von Quellen und Quellentypen. Wenn Bedeutungshorizonte nicht mehr in Sprache, sondern etwa in Bildern kommuniziert werden, verändert sich mehr, als Geulen ermisst: Dann ist es längst nicht mehr damit getan, einem Artikel über „Information“, „Technik“ oder „Gewalt“ eine Bildquelle interpretierend oder gar bloß illustrierend beizufügen.5

Schließlich: Welche Form könnte ein solches Unternehmen in Forschung und Publikation annehmen? Die praktischen Fragen sollen hier nicht diskutiert werden. Aber in prinzipieller Sicht ist zu bedenken, ob ein Projekt, das sich der Historischen Semantik des 20. Jahrhunderts widmet, noch einmal so monumentalisch und enzyklopädisch, so eindeutig und autoritativ, ja so maskulin inszeniert werden kann wie die „Geschichtlichen Grundbegriffe“ – auch darin nicht nur ein Kind ihrer Zeit, sondern eine der letzten kodifikatorischen Leistungen alten bildungsbürgerlichen Geistes in Deutschland. Dieser Gestus ist den „Geschichtlichen Grundbegriffen“ nicht bloß äußerlich, und deshalb muss sich auch jedes Fort- und Umschreiben dieser Frage von der Wurzel her nähern.

Anmerkungen: 


1 Reinhart Koselleck, Erfahrungswandel und Methodenwechsel. Eine historisch-anthropologische Skizze, in: Christian Meier/Jörn Rüsen (Hg.), Historische Methode, München 1988, S. 13-61.

2 Vgl. ders. u.a., Art. „Revolution, Rebellion, Aufruhr, Bürgerkrieg“, in: Otto Brunner/Werner Conze/Reinhart Koselleck (Hg.), Geschichtliche Grundbegriffe. Historisches Lexikon zur politisch-sozialen Sprache in Deutschland, Bd. 5, Stuttgart 1984, S. 653-788.

3 Vgl. nur Anselm Doering-Manteuffel/Lutz Raphael, Nach dem Boom. Perspektiven auf die Zeitgeschichte seit 1970, Göttingen 2008; Konrad H. Jarausch (Hg.), Das Ende der Zuversicht? Die siebziger Jahre als Geschichte, Göttingen 2008.

4 Jürgen Osterhammel, Die Verwandlung der Welt. Eine Geschichte des 19. Jahrhunderts, München 2009.

5 Um dieses Problem auch nur annähernd zu ermessen, genügt es zu blättern in: Gerhard Paul (Hg.), Das Jahrhundert der Bilder, 2 Bde., Göttingen 2008/09.

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