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Jutta Nowosadtko schildert den Nutzen kulturhistorischer und anthropologischer Ansätze für die Militärgeschichte und plädiert dafür, das Politische dabei nicht an den Rand zu drängen. Matthias Rogg gibt einen knappen Überblick zur militärhistorischen Erforschung der DDR, eines Staats, in dem Militär und Gesellschaft besonders eng verflochten waren. Karl Prümm betont, dass sich die Zeitgeschichte den so genannten „neuen Kriegen“ stellen müsse, was nicht vorrangig Aktenforschung verlange, sondern kritische Medienanalyse. Dirk Bönker wirft schließlich einige Schlaglichter auf angloamerikanische Forschungen zu Militär und Militarismus, die auch die deutsche Diskussion bereichern könnten. Diese vier Essays verstehen sich als Einladung zu weiteren Debatten - Kommentare sind wie immer willkommen.
Die Redaktion
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